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Diethard Atzlinger

Abteilungsleitung Telefonverkauf und HAZ Koordination

"Ich liebe die Herausforderung und bin sehr lösungsorientiert. Wenn es etwas gäbe, das alle Probleme auf Anhieb löst, wäre das doch langweilig."

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Du bist schon sehr lange bei HOLTER. Wann hast du angefangen und warum gerade HOLTER?

Am 1. August 1989 begann ich hier eine Lehre als Großhandelskaufmann. Ich hatte damals mehrere Optionen. HOLTER kannte ich von der Werbung mit dem Comic-Männchen in der Badewanne. Für Lehrlinge gab es einen Aufnahmetest und ein Gespräch in großer Runde, was eigentlich ziemlich einschüchternd war. Trotzdem fühlte ich mich auf Anhieb wohl und wusste, hier möchte ich arbeiten.

 

Was hält dich schon so lange hier?

Der Familiengeist, der hier herrscht. Trotz Hierarchie sind alle gleich viel wert, es ist ein Miteinander, kein Gegeneinander. Mittlerweile habe ich das Gefühl zu Freunden zu gehen und nicht in die Arbeit. Es kann schon mal krachen, aber am Ende des Tages halten alle zusammen und helfen sich gegenseitig. Ein Wechsel war für mich in all den Jahren nie ein Thema. Ich bekam immer wieder die Chance mich weiterzuentwickeln – die richtigen Möglichkeiten zur richtigen Zeit. Langweilig war mir so gut wie nie.

 

Du warst neun Jahre lang Lehrlingsbeauftragter. Worauf bist du in diesem Zusammenhang am meisten stolz?

Mich machen vor allem die vielen Lehrlinge stolz, die in der Firma geblieben sind. Sie haben sich gut entwickelt, manche sind Führungskräfte geworden. Es ist schön, wenn man während der Lehrzeit schon gewisse Potenziale erkennt und sich die ehemaligen Lehrlinge dann zu wertvollen Stützen im Unternehmen entwickeln.

 

Viele unserer Großhandelslehrlinge werden im Telefonverkauf ausgebildet. Auch du bist Lehrlingsausbilder. Was sollte man mitbringen, wenn man mit Lehrlingen arbeiten möchte?

Auf jeden Fall sollte man mit Herz bei der Sache sein, die Arbeit mit Jugendlichen muss einem Spaß machen. Man darf nicht den Aufwand sehen, sondern sollte das Ergebnis der Bemühungen vor Augen haben. Geduld schadet nicht. Manchmal hat man mit schwierigen Jugendlichen zu tun, die ausloten wollen, wie weit sie gehen können. Grenzen aufzuzeigen ist wichtig, genauso wie den Jugendlichen genug Raum für ihre Entwicklung zu geben. Aus in der Lehrzeit herausfordernden Persönlichkeiten werden danach oft die besten Mitarbeiter.

 

Eine weitere Zusatzfunktion, die du ausübst, ist die des SIZE-Trainers. Was hat dich dazu motiviert?

Beim Feedbackgespräch zu meinem eigenen SIZE-Profil war ich beeindruckt, wie präzise die Auswertung auf mich zutraf. Ich fand das sehr wertvoll und wollte daraufhin gern selbst die Ausbildung zum SIZE-Trainer machen. Der SIZE-Prozess hilft einem sowohl privat als auch im Job weiter. Man lernt sich selbst besser kennen und es fällt einem leichter, auf Persönlichkeiten zuzugehen, mit denen es Reibereien gibt, weil man weiß, wie man damit umgehen kann.

 

Als Abteilungsleiter koordinierst du mehrere Standorte. Wie handhabst du das? Was sind dabei die größten Herausforderungen?

Ich versuche alle zwei bis drei Wochen die Standorte zu besuchen, leider schaffe ich das nicht immer. Die größte Herausforderung ist es, die unterschiedlichen Mentalitäten unter einen Hut zu bringen. Tirol tickt anders als Wien – sowohl was die MitarbeiterInnen als auch die Kunden betrifft. Da sind unterschiedliche Dinge wichtig. Wir versuchen, die Arbeitsweisen österreichweit anzugleichen. Also quasi die HOLTER-Schablone über alle Standorte zu legen, ohne aber dabei jemanden zu überfahren. Bei wichtigen Projekten sind deshalb immer die Teamleiter aus ganz Österreich eingebunden, um auch alle Sichtweisen anzuhören und zu berücksichtigen.

 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Den gibt es nicht. Ich lege viel Wert darauf, mitten im Team zu sitzen. Da passiert immer viel auf Zuruf. Einen klassischen Tagesablauf habe ich daher nicht. Ich bin hauptsächlich mit Troubleshooting beschäftigt.

 

Wenn du für dein Berufsleben einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir am meisten wünschen?

Das ist eine schwierige Frage. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich mache. Ich liebe die Herausforderung und bin sehr lösungsorientiert. Wenn es etwas gäbe, dass alle Probleme auf Anhieb löst, wäre das doch langweilig.

 

Welche weiteren beruflichen Ziele hast du?

Nachdem mir meine Arbeit sehr gefällt, habe ich keine Ambitionen etwas zu verändern. Durch das stetige Wachstum ergeben sich Veränderungen ohnehin automatisch. Mein Ziel ist es, meinen Job bestmöglich weiterzumachen.

 

Danke für das Gespräch!

 

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