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Petra Sellmaier

Abteilungsleitung Kundendienst

„Wenn einem Spaß macht, was man tut, macht man es auch gut. Das hat mit dem Geschlecht nichts zu tun.“

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Wie und wann bist du zu HOLTER gekommen?

Ich habe früher in Deutschland gelebt und im Kundendienst gearbeitet. HOLTER war damals ein Kunde von uns. Als ich nach Österreich übersiedelte, habe ich mich hier für eine Stelle im Innendienst beworben. Allerdings wurde mir schon während des Bewerbungsgesprächs klar, dass das nichts für mich ist. Meine Bewerbung wurde aber in Evidenz gehalten und als Ende 2008 eine Stelle im Kundendienst frei wurde, meldete sich HOLTER und wenige Wochen später fing ich in der Sachbearbeitung an. Als mein damaliger Chef im Jänner 2016 das Unternehmen verließ, wurde ich stellvertretende Abteilungsleiterin. Ende des Jahres übernahm ich diese Position dann.

 

Wie sieht dein Aufgabengebiet aus, was hat sich durch die Führungsposition verändert?

Eigentlich gar nicht so viel. Ich habe immer schon sehr eigenverantwortlich gearbeitet. Auch früher machte ich schon die Terminplanung und war in engem Kontakt mit den Monteuren. Ich war von der Verantwortung her halt nicht die letzte Instanz. Das hat sich jetzt geändert. Aber das macht für mich keinen großen Unterschied. Seit März haben wir den Bereich Sanitär dazu bekommen. Bis dahin war ich für Service und Kundendienst im Bereich Heizung verantwortlich. Das ist eine spannende Zeit für uns, da wir uns das Sanitär-Know-how erst aneignen müssen, das ist ja doch was ganz anderes als Heizung, auch wenn der Arbeitsablauf im Prinzip der gleiche ist. Es sind auch drei Techniker mit zu uns gewechselt. Jetzt heißt es für uns „learning-by-doing“.

 

Du hast es in deinem Bereich mit vielen Männern zu tun, wie erlebst du das?

Ich war lange die einzige Frau in der Abteilung – das war eigentlich auch bei meinem vorherigen Arbeitgeber so. Und auch am Telefon hat man häufiger mit Männern, als mit Frauen zu tun – sowohl bei den Installateuren als auch bei den Kunden. Grundsätzlich arbeite ich gern mit Männern zusammen. Als Frau muss man zwar eher beweisen, dass man etwas weiß und kann, aber wenn das Gegenüber erst überzeugt ist, tut man sich als Frau manchmal auch leichter. Ich finde es sehr schade, dass der technische Bereich nach wie vor von Männern dominiert wird. Letztens war mal ein Lehrling bei mir auf Job-Rotation, eine junge Frau. Als sie meinte, sie könne sich überhaupt nicht vorstellen als Frau in einem technischen Bereich zu arbeiten, war ich entsetzt. Von der älteren Generation kennt man solche Einstellungen, aber von den Jungen? Da sind wir von der Gleichberechtigung immer noch ein ganzes Stück weit weg.

 

War das bei der Übernahme der Abteilungsleitung jemals ein Thema, dass du eine Frau bist?

Nein, ganz im Gegenteil. Meine Kollegen kennen mich und wissen zu schätzen, wie ich arbeite. Weder im Büro noch bei den Monteuren hat mir jemand nicht zugetraut, dass ich das gut mache. Sie wissen, dass ich ehrlich und gerecht bin und sage, wie ich mir etwas vorstelle. Wichtig ist, dass einem Spaß macht, was man tut. Dann macht man es auch gut. Das hat mit dem Geschlecht überhaupt nichts zu tun.

 

Danke für das Gespräch!

 

 

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